| LGS Brief an OB |
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CDU Landau MIT Landau  Landau, den 8.2.2010       Herrn Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer Rathaus  76829 Landau       Landesgartenschau in Landau   Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Schlimmer,  die Bewerbung Landaus um die Landesgartenschau Rheinland-Pfalz wird von uns begrüßt, bietet sie doch die Chance großer Investitionen und einer Attraktivitätssteigerung für den geplanten Wohnpark Ebenberg. Wie in der Sitzungsvorlage vom 16.10.2009 für den Stadtrat zu Recht festgestellt, könnten dadurch, auch unter dem Gesichtspunkt der Umwegrentabilität, starke Impulse auf die Bauwirtschaft und die Handwerksbetriebe ausgehen.  So positiv diese Aspekte zu bewerten sind, so entschieden halten wir es jedoch für erforderlich, ein stärkeres Augenmerk auf die Perspektiven der LGS für die Innenstadt zu richten. Derzeit wird vorsichtig von 600.000, bei gutem Besuch von über 800.000, Gästen ausgegangen. Hierunter werden auch viele Besucher sein, welche Landau kaum oder noch gar nicht kennen. Nach einigen Gesprächen mit Vertretern des Landauer Einzelhandels und der Gastronomie sind wir jedoch davon überzeugt, dass es eine Vergeudung von Chancen wäre, würde nicht ein wesentlicher Teil der Besucherströme, welche die Gartenschau besuchen, auch in die Innenstadt geleitet werden.  Hierdurch könnte ein Impuls zur Belebung von Gastronomie, Cafes, Einzelhandelsgeschäften und auch Hotellerie gesetzt werden. Durch eine attraktive Präsentation der Innenstadt könnte eine weitere positive Wirkung darin bestehen, diese Besucher langfristig als Gäste und Kunden zu gewinnen. Damit würde für die Einzelhandelsbetriebe, die Gastronomie und für ganz Landau ein nachhaltiger, über die Zeit der LGS hinaus wirkender Effekt erzielt werden. Wir bitten Sie deshalb im Falle des Zuschlages der Landesgartenschau für Landau folgende Anregungen in die weiteren Planungen einzubeziehen:   Â
 Dies kann nur eine exemplarische Aufzählung sein. Die CDU und die MIT Landaus sind jedoch davon überzeugt, dass mit der Realisierung dieser Anregungen es möglich ist, die avisierte Umwegrentabilität nicht nur für Bauwirtschaft und Handwerk, sondern auch für Gastronomie, Einzelhandel und Gewerbe zu erzielen. Dies wiederum käme nicht nur den betroffenen Betrieben, sondern, über Steuereinnahmen, der ganzen Stadt zugute. Das Image von Landau würde gestärkt, die hohen Kosten der LGS würden sich rentierlicher gestalten, sowie die Akzeptanz für die Gartenschau in der Landauer Bevölkerung gesteigert werden.  Aus all diesen Gründen bitten wir Sie, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Schlimmer, diesen Denkansatz aufzugreifen und eine stärkere Vernetzung der Aktivitäten der Landesgartenschau mit der attraktiven Landauer Innenstadt in die künftigen Planungen einzubeziehen.      Mit freundlichen Grüßen  gez. Lerch gez. Dr. Scholl  Peter Lerch Dr. Hermann Scholl CDU-Kreisvorsitzender Vorsitzender MIT Landau     |






